In unserem ersten Beitrag „Warum gründet man eine -Gruppe“ sind wir gleich in das Thema -Gruppe gesprungen. Dabei war noch eine viel grundsätzlichere Frage zu  klären:

Warum überhaupt ?

Weshalb sollte ich Zeit in dieses „social business network“ investieren ?

Hat das, angesichts des übergroßen internationalen Konkurrenten  LinkedIn, überhaupt Überlebenschancen ?

Was bringt es mir ?


Also der Reihe nach:

Ein paar Fakten zu .

2003, noch unter dem Namen „openBC“ (open Business Club), gegründet.

Gründer war Lars Hinrichs – nach zwei, drei vorhergehenden Versuchen, ein Business aufzubauen.

Große Schritte waren die Umbenennung zu , der Börsengang 2006 und die Listung am TecDAX seit 2011.

Übernommen wurden über die Jahre Econozco (wegen fehlender Synergien wird dies wohl auf der -Seite nicht mehr aufgeführt), Amiando (Event-Management), Kununu (Mitarbeiter beurteilen ihren Arbeitgeber), Jobbörse.com und equipia (Mitarbeiter-Empfehlungen).

2017 erfreut sich an fast  12 Millionen Mitgliedern im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) und sehr guter finanzieller Gesundheit. Ankerinvestor Burda scheint dem Unternehmen gut zu tun.

Das übliche „erfreut sich großer Beliebtheit“ lasse ich hier mal weg. Kritik folgt in einem späterem Beitrag.

Mehr als 900 Mitarbeiter arbeiten in Hamburg, München, Barcelona und Wien.

Fazit

Aus der Historie, den aktuellen Finanzzahlen und dem immer noch stattfindendem Zuwachs von Mitgliedern schließe ich, dass es noch ein paar Jahre geben wird. Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen.

LinkedIn ?

LinkedIn ist der übergroße Konkurrent (und wohl seit einiger Zeit auch das Vorbild) von . LinkedIn ist in jeder Beziehung (Mitglieder, Umsatz, Finanzierung, Mitarbeiter) um ein Vielfaches größer als . Beide Netzwerke (LinkedIn von Beginn an) haben Ihren Fokus auf Personal/HR ausgerichtet. LinkedIn, mit weltweit fast 500 Millionen Mitgliedern, nähert sich in Deutschland der Mitgliederzahl von an (schon 2012 wurde beschlossen, den deutschen Markt zu erobern – bisher konnte immer noch keine Spitzenposition erreicht werden).

Viele deutsche Mitglieder nehmen eine Positionierung wie „ = Deutschland, LinkedIn = international“ vor. Dem deutschen Nutzer ist LinkedIn durchgängig zu komplex und unorganisiert. In Sachen Datenschutz und durch den Benutzer steuerbare Datenfreigabe hat ganz klar einen Vorsprung.

Das wichtigste Argument gegen LinkedIn ?

Leadgenerierungs-Prozesse, die in machbar sind, funktionieren so nicht in LinkedIn. Die Kontaktaufnahme zu bisher unbekannten Personen ist umständlich bzw. teuer.

Das wichtigste Argument für LinkedIn ?

Während seine Basis-Accounts zunehmend unattraktiv gestaltet und die Mitglieder so zu einer Premium-Mitgliedschaft zwingen möchte, sind bei LinkedIn fast alle Funktionalitäten im Basis-Account enthalten. Das Netzwerken mit bereits Bekannten Personen unterliegt keinerlei Einschränkung.

Was bringt es ?

Wir sind der festen Überzeugung, dass man heute mehr denn je eine persönliche Beziehung zu seinen Kunden braucht (mein Motto „Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht“ findet sich nicht umsonst an prominenter Stelle in meinem -Profil). Dies gilt insbesondere im B2B (business to business) Umfeld, wo Firmen andere Firmen als Kunden anstreben. Ohne eine persönliche Beziehung werde ich nicht wahrgenommen und erhalte überhaupt keine Gelegenheit mein tolles Angebot anzupreisen. Werbekampagnen (egal ob Brief, Fax, Telefonate und E-Mail oder was auch immer) laufen ins Leere. Kaltakquise führt immer seltener zu wertvollen Terminen. Je größer die Firma, desto länger der „sales cycle“ (die Zeit vom ersten Kennenlernen bis zur Unterschrift eines Auftrages) und die Erreichbarkeit nimmt immer mehr ab. Selbst fest vereinbarte Telefontermine können, durch das umfangreiche Tagesgeschäft, nicht immer wahrgenommen werden. Im Konzernumfeld wird diese Größe mittlerweile in Jahren gemessen. Hat man einen der begehrten Entscheider  gefunden, tut dieser sich immer schwerer, tatsächlich eine Entscheidung zu treffen. Compliance, festgefahrene Strukturen, „Silo“-Denken, Budgets und viele weitere Faktoren sprechen immer gegen den schnellen Abschluss eines Auftrages.

Ohne die persönliche Beziehung zu seinen Kunden kann man nicht feststellen, was der Kunde wirklich braucht. Und man wird nicht einmal erfahren, welche inneren Kräfte gegen das eigene Produkt, die eigene Firma oder gar die eigene Person gearbeitet haben.

bietet die Möglichkeit, soweit das online möglich ist, eine langfristige Beziehung zu seinen Wunschkunden aufzubauen. Solche Beziehungen sind das Erfolgsgeheimnis erfolgreicher Unternehmen. Nur mit einer guten Beziehung erhalte ich problemlos einen Termin (der entscheidende Übergang von online-Beziehung zu realem Kennenlernen) und erfahre ab und an ein paar Interna zum Unternehmen (deren Kenntnis mir helfen kann, den Kunden optimal zu beraten).

Nutzenkontrolle

Natürlich lohnt eine Beschäftigung mit nur, wenn Sie auch Ihre Zielgruppe finden.

Dies lässt sich mit einer Mitglieder- oder auch Unternehmenssuche feststellen.

Hier sei darauf verwiesen, dass umfangreichere Suchen nur mit einem Premium-Account machbar sind. Die Basis-Funktionalität lässt nur eine sehr ungerichtete Stichwortsuche zu. Das ist nicht hilfreich.

In der Mitgliedersuche können Sie z.B. nach Position und PLZ-Bereich auswählen. Also so etwas wie „zeige mir alle Geschäftsführer im PLZ-Raum 6*“.

In der Unternehmenssuche können Sie nach Bereichen von Mitarbeiterzahlen suchen und ebenfalls den PLZ-Bereich einschränken.

Besteht Ihre Zielgruppe also in Unternehmen mit einer Mitarbeiteranzahl zwischen 50 und 200 Mitarbeitern und Sie haben Ihren Firmensitz in München, können Sie in der Unternehmenssuche genau passende Firmen finden. Im nächsten Schritt sehen Sie dann, welche Mitarbeiter dieser Firmen auf anzutreffen sind. Besser geht’s einfach nicht.

Fazit

ist das führende Business-Netzwerk in Deutschland, hinterlässt einen stabilen Eindruck und bietet, besonders im B2B-Bereich, enorme Möglichkeiten zur Leadgenerierung.

Anleitungen, wie man erfolgreich nutzt und weitere Themen rund um B2B finden Sie in Zukunft in diesem Blog.

Verraten sei hier schon, wie ja unser erster Artikel schon aufzeigt, dass -Gruppen der Schlüssel zum Erfolg sind.

Daher laden wir Sie gerne auch in unsere „GNAP“-Gruppe (Gruppen Nutzen Aufbau Pflege) ein, in der wir unsere Erfahrungen rund um -Gruppen teilen. Ja, das was wir hier schreiben fußt auf praktischen, vielfältigen Erfahrungen 🙂